Ein Hoch auf die „elitäre Menschheit“

Wie viele Menschen schauen ganz neidisch auf die Eliten,

die das Geld haben, das Wissen und die Macht um Frieden?

Zu dieser Klasse zu gehören, das ist erstrebenswert,

denkt sich bereits der „Kleine“, der einen Platz begehrt.

Denn zum Glück gibt es immer einen, der eine Stufe tiefer steht,

der nach Unterstützung bettelt und um Hilfe fleht.

Wie groß kann sich der „Kleine“ dann endlich fühlen,

wenn er als Zampano betritt des „Untervolkes“ Bühnen?

Da sind die Obdachlosen, die hausen in der Unterwelt,

die schlafen unter Brücken oder in einem Plastikzelt.

Wozu Geld geben – sie versaufen es ja doch,

sie haben doch selbst schuld, an ihrem sozialen Loch.

Dann sind da die Säufer, die Junkies, die Spieler und deren „Kinderbrut“,

die das Amt holt in staatliche Obhut.

Und gibt sie in Familien der höheren Gesellschaftslogen,

denn deren tägliches Quantum Opium sind geachtete Drogen.

Es gibt auch diese Menschen, denen das Geld trotz Arbeit nicht reicht,

auch deren Nachwuchs dem der Eliten nicht gleicht.

So ist es doch besser, diese zu befreien aus ihrer  Not und Tortour,

am besten werden sie vermittelt über eine „spezielle“  Agentur.

An Eliten, zum Vergnügen, bei Bedürfnis oder als Schatz,

ob als Lolita, als Loverboy oder als Nierenersatz.

Und wehe, es gibt Leute, die sich daran verstören und empören:

„Das ist doch besser, als dort zu leben, wo sie eigentlich hingehören.“

Und wenn immer wieder Kinder von der Bildfläche verschwinden?

Der Mensch aus der unteren Schicht, hat keine Chance, sie zu finden.

Die Öffentlichkeit bleibt oft unberührt, sachlich und distanziert,

Die Täter Opfer Umkehr hat sich bestens stilisiert.

Scheinbar nichts kann den Eliten schaden,

ein jeder will sich am Honigtopf laben.

Ein jeder will einmal Elite sein,

drum ist es gut, wenn andere bleiben klein.

Doch zur „besseren Gesellschaft“ gehört nicht nur der mit den meisten Cent,

sondern auch der, der Unrecht und Täter nicht benennt,

der verschweigt und lügt, da er auf die Akzeptanz der Eliten ist erpicht,

weil er sich von ihnen einen persönlichen Vorteil verspricht.

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Text und Foto Copyright: Petra Malbrich / Frankengedanken

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