Bitte um FRIEDEN

Heute vor 81 Jahren wurde die Atombombe auf Hiroshima abgeworfen. „Little Boy“ hat laut Wikipedia über 300 000 Menschen das Leben gekostet. Zwischen 70 000 und 80 000 Menschen starben sofort. Bis Jahresende erhöhte sich die Zahl der Todesopfer durch Spätfolgen und Verstrahlungen auf 140 000 Menschen. Doch es ging auch Jahre danach noch weiter, sodass diese Atombombe mindestens 300 000 Menschen starben. Elendig starben. Man muss nur mal die Mini-Serie Tschernobyl sehen, um eine Vorstellung von den Verstrahlungen und Schmerzen zu bekommen.

Wer das auch „nur“ im Film gesehen hat, weiß: Es darf nie wieder passieren. Und doch stehen wir am Rande einer erneuten oder ähnlichen und womöglich gar verheerenderen Katastrophe, denn in so vielen Krisen- und Kriegsgebieten eskaliert es immer weiter.

Hier braucht es vor allem Weitsicht, Einsicht und ein Gebet. Und den einzelnen Menschen.

Unser Pfarrer i. R. Wolfgang Kuntze, hat in einer seiner Predigten den Krieg zum Thema und zeigt auf, wie jeder einzelne durch friedensstiftende Maßnahmen am Frieden teilhaben kann.

Diese Predigt hat er Frankengedanken freundlicherweise für den kostenlosen Download zur Verfügung gestellt.

Download hier:

Friedensgebet nach Franz von Assisi:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

AMEN

Fotos und Text: Frankengedanken / Petra Malbrich

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