
Zwei Männer lieben sich und krönen ihr Glück mit einem Baby. Oder ein Hetero-Paar, das keine Kinder bekommen kann. Durch Leihmutterschaft, anders geht es nicht. Der Wunsch danach war sooo groß. Wer würde ihnen kein Glück gönnen? Es sind vor allem die Wörter „Wunsch“ und insbesondere „Liebe“, was viele dazu bringt, die Leihmutterschaft legalisieren zu wollen. Auch wird bei dem Thema mit harten Bandagen gekämpft, soll es doch angeblich ein Recht auf Reproduktion, heißt ein Recht auf Baby geben. Doch das idyllische Bild trügt.
1. Ist Leihmutterschaft legalisiert, wird sie zum Geschäftsmodell und es wird immer mehr Nachfragen geben. Es sind ja nicht nur Homo-Paare, die sich so den Kinderwunsch realisieren, auch Promifrauen, die sich die Figur nicht ruinieren wollen. Je mehr sich ihren Wunsch durch Leihmutterschaft erfüllen wollen, desto mehr Leihmütter werden gebraucht.
2. Woher nehmen? Es werden immer mehr Leihmütter benötigt. Reiche Frauen brauchen kein Geld. Also werden arme Frauen gesucht oder gar dazu genötigt. Die Kriminalität in dem Bereich steigt.
3. Je mehr Leihmütter es gibt, also je mehr „Angebote“, desto niedriger wird der Preis. Ähnlich wie bei den Schönheits-OPs wird es auch „Normalsterbliche“ geben, die sich dann diesen Wunsch aus allen möglichen Gründen erfüllen.
4. Aber es gibt auch Menschen mit der Neigung, besonders Kinder zu „lieben“ und die werden dann auf legale Weise zu den Babys und Kindern kommen. Das kann wirklich niemand wollen. Das darf niemals passieren!
5. Da eine Leihmutterschaft auch Eizellenspende bedeutet, werden viele Föten „weggeworfen“, heißt sie sterben. Ein Kind durch Eizellenspende birgt Gefahren für Kind und Frau bei der Geburt.
Auch kann Eizellenspende zu Mehrlingsschwangerschaft führen. Doch nur ein Kind wird „gekauft“. Was passiert mit den anderen? Von den Schmerzen für die Frau einmal abgesehen.
6. Es wird aber auch noch mehr Abtreibungen geben. Wenn das Baby einen Schönheitsfehler hat, wenn die „Ehe“ dann doch auseinandergeht und die Babys nicht mehr gebraucht werden. Bestenfalls sind sie schon auf der Welt und werden in ein Heim gesteckt. Und dann? Doch auch in der Medizin, für Stammzellenforschungen oder Impfstoffherstellung beispielsweise und hauptsächlich in der Grundlagenforschung wird das Gewebe von abgetriebenen Föten gebraucht. Es handele sich um das Gewebe der ohnehin abgetriebene Föten. Forschende nehmen also das Gewebe von Spontanaborten. Wenn die Auftraggeber einer Leihmutterschaft abspringen oder aus welchen Gründen auch immer vom „Vertrag“ zurücktreten, müsste die Leihmutter abtreiben. Wäre das ein Spontanabort? Die Gefahr jedenfalls wäre vorhanden.
7. Gerade bei Babys und Kleinkinder besteht ein akuter Mangel an Spenderorganen. Weltweit. Und jedes gesunde Baby hat wertvolle Organe. Würden gekaufte Babys, die möglicherweise irgendwo „liegengeblieben sind“ dann dafür missbraucht werden? Wo Leihmutterschaft legal ist, wächst die Kriminalität mit ihren „lukrativen Geschäftszweigen. Wer würde davon wissen? Wer will das kontrollieren?
8. Das Recht des einen hört dort auf, wo das des anderen beginnt. In diesem Fall das Recht des Babys auf Leben und das Recht auf Familie, bestehend auf Mutter und Vater und dem Wissen, wer seine Eltern sind.
9. Ist das alles LIEBE?
Liebe heißt nicht, sich jeden Wunsch erfüllen. Liebe bedeutet auch Verzicht. Denn Liebe heißt nicht, anderen Schmerz und Leid zuzufügen. Liebe heißt nicht, andere ausbeuten. Liebe ist nicht, schutzlose Babys und Kinder Gefahren auszusetzen. Liebe ist auch nicht, zu töten. All das, was viele, die Leihmutterschaft legalisieren wollen, als Liebe beschreiben, ist Eigennutz und Egoismus. Liebe und Freiheit sind das Gegenteil von dem, was hinter Leihmutterschaft steht. Sie sind nicht die Opfer, weil sie keine Kinder bekommen können…
Gerade die Kirchen, die für das Leben und die wahre Liebe stehen, sollten hier eine klare Haltung zeigen und das immer wieder laut hinausschreien. Leihmutterschaft darf NIEMALS legalisiert werden. Es gehört zudem verboten, das Kind im Ausland zu beschaffen. So wie es Italien hält.
Was würde Jesus sagen?
Matthäus 18,6: Wenn aber jemand eines dieser Kleinen, die an mich glauben, zu Fall bringt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde. 7 Wehe der Welt der Anstöße ⟨zur Sünde⟩ wegen! Denn es ist notwendig, dass Anstöße ⟨zur Sünde⟩ kommen. Doch wehe dem Menschen, durch den der Anstoß ⟨zur Sünde⟩ kommt!
Schon diese eindringliche Warnung Jesus sollte die Kirchenväter wachrütteln und sich für den unbedingten Schutz der Kleinsten einzusetzen. Die Kirchen müssen dieses Schutzgebot achten. Wenn dann aber manche Priester fordern, dass man Leihmutterschaft nicht von vornherein „verteufeln“ dürfe, hört man doch schon im Wort, wer wirklich Leihmutterschaft legalisieren möchte und wozu es führt. Es öffnet das Tor zur Hölle.
Fotos und Text: Frankengedanken / Petra Malbrich
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